FAQ - Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite haben wir Fragen zu unserem Konzept zusammengestellt.

Was sind die Alleinstellungsmerkmale Ihres Workbooks?

  • Wir konzentrieren uns exakt auf die Zielgruppe Asylbewerber und Flüchtlinge in der Anfangszeit hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Die Konzeption zielt auf den Erwerb einfacher deutscher Sprachkenntnisse mit dem Schwerpunkt der mündlichen Kommunikation - gekoppelt mit einer Erstorientierung in einer ihnen fremden Kultur- und Sprachwelt. Englische und französische Untertitel erleichtern als Brückensprache die Verständigung. Arabische Untertitel (seit 11_2015) tragen ebenfalls zu einem erfolgreichen Deutschkurs bei. Eine Version ohne Untertitel hilft denen, die keine Brückensprache beherrschen. Sie haben zudem mehr Platz für Notizen in ihrer Sprache, z.B. tigrinisch.
  • Wir bieten ein Konzept an, das in der Praxis erprobt, evaluiert und erst dann zu einem Workbook zusammengefasst wurde.
  • Unser Service beinhaltet online eine kostenlose Lehrerhandreichung mit Stoffplan, Methodenhinweisen, Nutzungshinweisen zur Lernkartei und Zusatzblättern für besondere aktuelle Themen.
  • Wir bieten an, unser Konzept vor Ort in einem Vortrag vorzustellen bzw. senden interessierten Helferkreisen kostenlos eine Powerpoint-Präsentation und/oder auf einer CD einen 30-minütigen Vortrag von Autor Karl Landherr zur Arbeit mit dem Thannhauser Modell zu. Der Vortrag ist eine Produktion der Hypovereinsbank München für deren Intranet.
  • Über weitere Hilfen und Anregungen - auch von Kooperationspartneren - halten wir Sie unter der Rubrik "Tipps" bzw. "Aktuelles" auf dem Laufenden.

 

Warum ist die Lernatmosphäre so wichtig für den Lernerfolg?

  • Wie die Gehirnforschung feststellt, kann unser Gehirn dann am besten eine neue Sprache lernen, wenn eine positive Befindlichkeit vorhanden ist. Unser Gehirn besteht eigentlich aus 3 Teilen, dem Stammhirn (500 Mill. Jahre alt), dem limbischen Gehirn (250 Mill. Jahre alt) und dem Großhirn (50 Mill. Jahre alt), das uns zu Menschen macht. Wenn nun die beiden erstgenannten Teile (also Altbauten) nicht zufriedengestellt sind, geht beim Großhirn sehr wenig oder überhaupt nichts. Dabei ist der eigentliche Chef, was das Lernen angeht, das limbische Gehirn, das nur bei positiver Stimmung das einträgliche Lernen ermöglicht. Genauer nachzulesen auf meiner Homepage: www.hans-dieter-hoertrich.de  unter Lernen (Geschichte des Gehirns)
  • Daraus ergibt sich die wichtige Feststellung: Wenn die Kursteilnehmer nicht zuerst die Grundbedürfnisse im neuen Alltag in ihrer neuen Umgebung gedeckt sehen, werden sie auch nicht optimal bereit sein, die schwere deutsche Sprache intensiv zu lernen. Also müssen sie zuerst den Alltag mit den neuen, ungewohnten Situationen und ihre neue Umwelt in den Griff bekommen, also eine Erstorientierung erhalten. Erst dann sind sie frei und bereit zum intensiven Sprachkurs, wie es die gängigen Sprachlernbücher erfordern. Unser neues Workbook soll also eine Art Vorkurs darstellen, ein gewollter „Reifeprozess“ zur Bereitschaft, sich in die völlig neue Umwelt einzuleben.

 

Wie wichtig ist die Grammatik?

  • Zunächst ist die Grammatik beim Erlernen einer Sprache nicht wichtig. Das beweisen uns auch die Babys und Kleinkinder. Sie lernen durch Spiegelung von Satzmustern ihrer Bezugspersonen. Daher geben wir passende Satzmuster vor, die wir dann mit themenbezogenem Wortschatz ausbauen und üben. Nach 5-6 Monaten waren unsere Kursteilnehmer von sich aus bereit zu grammatikalischen Überblicken. Sie baten jetzt z.B. um eine Übersicht über die Bildung mit normalen Verben und Ausnahmen in den einzelnen Personalfällen.
  • In unserem Workbook bieten wir deshalb auf der letzten Seite eine ausreichende Kurzgrammatik an. Es empfiehlt sich, nach der Durcharbeitung des Workbooks einzelne Themen zu wiederholen und dabei gezielt Grammatikübungen durchzuführen. Beispiel: Bei Thema 4 "Haushalt und Wohnen" könnten jetzt einmal alle Fragewörter (auf Wortkarten präsent) gezielt eingesetzt werden: Was, Wo, Wer, Wie, Warum, Wozu...

 

Was machen Sie mit Analphabeten bzw. Personen, die erst die lateinischen Buchstaben lernen müssen? 

  • Ein Alphabetisierungskurs braucht andere Methodenschritte, mehr Zeit und in der Regel auch ausgebildete Deutschlehrer. Hier empfehlen wir die Lehrbücher, die von den Verlagen angeboten werden.
    Ein niederschwelliges, einfaches und billiges Arbeitsbuch für ehrenamtliche Deutschkurse wird leider noch nicht angeboten.
  • In den späteren Integrationskursen sind auch Alphabetisierungskurs vorgesehen.
  • Bewusst haben wir unser Workbook mit vielen Bildern versehen und den Schwerpunkt  auf der mündlichen Spracherwerb gessetzt - ähnlich dem Spracherwereb bei den Kindern, die auch noch nicht lesen und schreiben können und trotzdem viel verstehen und sich "erstorientieren" können. So konnten bei uns auch einige Analphabeten aus unserem DK nach einigen Monaten schon selbsständig einkaufen.  

Setzen Sie bestimmte Qualifikationen bei den Lehrern voraus, z.B. Englischkenntnisse?

  • Bei englisch sprechenden Kursteilnehmern, wäre es gut, wenn wenigstens eine Helferperson mit Englischkenntnissen im Kurs vorhanden ist. Ansonsten können sich alle engagierten Helfer/innen mit Erfolg einbringen.
  • Da in unserem Workbook über 200 Zeichnungen vorhanden sind, lässt sich der Sinninhalt eines Wortes leicht erklären.
  • Übrigens kann sich jeder im Internet die gängigen Sätze eines Themas mit dem google translator  vorher übersetzen lassen.
  • Gut ist es, wenn man wichtige Infos und Belehrungen auch in englischer Sprache erklären kann. Englisch sprechende Kursteilnehmer können dann die Infos in ihren Heimatsprachen an die Mitbewohner weitergeben. Mit Hilfe von Übersetzungsprgrammen kann man auch wichtige Infos in vielen anderen Sprachen ausdrucken.

 

Was brauchen die Kursteilnehmer für den Deutschkurs?

  • Das Workbook, Schreibzeug und evtl. noch einen Schreibblock. Manchmal muss ein Helfer etwas zeichnerisch erklären, da ist ein Schreibblock gut.
  • Außerdem sollte für alle Kursteilnehmer, Lehrer und Helfer ein Namensschild bereitliegen.

 

Was brauchen die Deutschlehrer und Helfer für den Deutschkurs?

  • Das Workbook im Einzel- und Gruppenunterricht. Für den Unterricht im Plenum ist eine OHP (Foliensatz) oder ein PC mit einem Beamer (CD mit pdf-Seiten) zur Veranschaulichung sinnvoll. In vielen Schulen stehen gebrauchte OHP zur Verfügung. Eine Tafel oder Flip-Chart ist ebenfalls sinnvoll. Daneben sollten originale Materialien (z.B. beim Thema Einkaufen)  und. Wort- und Bildkarten vorhanden sein.
  • Es empfiehlt sich zu jedem Thema eine Materialkiste anzulegen, die dann situativ eingesetzt werden kann.
  • Als sehr wertvoll erweist sich die Lernkartei, die seit 11_2015 angeboten wird. Hier sind für Einzel- und Gruppenarbeit zu jedem Thema 16 Lernkarten vorhanden. Auf "TIPPS" finden Sie eine Lehrerhandreichung mit Nutzungshinweisen zur Lernkartei.
  • Alle Materialien und auch Vorbereitungsbücher können in Bayern über den Zuschuss der lagfa Bayern finanziert werden (pro Kurs derzeit 500 €)

 

Wie oft in der Woche sollte der Kurs zu welchen Tageszeiten stattfinden?

  • Wir haben in der Woche 3 Kurstermine
  • Bewusst haben wir einen Montagskurs (7 Helfer) auf den Vormittag gelegt. Zu Beginn gab es große Probleme mit der Pünktlichkeit. Im Lehrsaal sollte deshalb eine große Wanduhr hängen und immer wieder auf die richtige Anfangszeit verwiesen werden.
  • Einen weiteren Kurs halten wir am Mittwoch-Nachmittag
  • Ein weiterer Deutschlehrer  hält den Freitagskurs am Nachmittag. Er wiederholt die Themen vom Montag und Mittwoch und geht mit den Sprachschülern je nach aktuellem Thema in reale Bereiche wie Supermarkt, Apotheke, Bushaltestelle usw.  (DK-Outside)

 

Wie lange sollte, nach Ihrer Erfahrung, eine Einheit dauern? Wie viele Einheiten dauert der Kurs?

  • Bei intensiver Arbeit (besonders bei kleinen Helfergruppen) haben wir mit 60 . max. 90 Minuten das Maximum der Aufnahmekapazität erreicht. Erfahrungsgemäß beginnen die Kurse mit Verspätung, weil manchen Kursteilnehmer ein anderes Zeitverständnis haben als wir.
  • Bei Sprachschülern mit der Brückensprache Englisch ist unser Deutschkurs in ca. 60 Unterrrichtseinheiten (a 60 Min.) zu bewältigen. Bei Teilnehmern ohne Brückensprache oder "Bildungsfernen"  sollten mindestens 100 Unterrichtsstunden angesetzt werden.

 

Müssen die Kursteilnehmer die Bücher bezahlen?

  • Hier gibt es viele Lösungen und auch kreative Ideen: Viele Helferkreise stellen den Teilnehmern die Bücher kostenfrei zur Verfügung. Andere sind der Meinung, dass „was nichts kostet, auch nichts wert ist“. Sie verlangen deshalb für jedes Buch den Freundschaftspreis von bis zu 5 €. Die Erfahrung zeigt, dass jemand auf sein gekauftes Eigentum besser aufpasst.
  • Möglichkeiten der Bezahlung:
    a)  Kursteilnehmer bezahlen den vollen Betrag
    b)  Kursteilnehmer bezahlen nichts; Workbook wird durch Sponsoren finanziert.
    c)  Kursteilnehmer bezahlen zunächst voll und erhalten nach z.B. 30 Einheiten, die sie belegt haben, den Betrag (teilweise) wieder zurück. Das ist auch ein kleiner Anreiz zur Teilnahme am Kurs.
    d) 

 

Ab wie viel Kurs-Teilnehmern sollte mehr als ein Lehrer anwesend sein?

  • Wir stehen auf dem Standpunkt: Je mehr Lehrer und Helfer, desto besser. Dann kann auch mal ein Helfer verhindert sein und es macht nichts aus. Bei uns hat dadurch jeder Kursteilnehmer in der Kleingruppe intensive Übungsmöglichkeiten und ist natürlich am Kursende besonders zufrieden mit dem, was jeder gesprochen und gelernt zu hat.
  • Die Besonderheit unseres DK ist der Wechsel zwischen Plenum und Gruppenarbeit (jwe. imm ca. 10 min). Deshalb sollten es möglichst viele Helfer sein. Sind mal weniger Helfer oder gar keine da, kann auch die Lernkartei "einspringen".

 

Haben Sie in Ihrem Sprachkurs-Konzept etwas zu allgemeinen Regeln festgehalten, an die sich jeder Teilnehmer halten sollte? (Handy, essen, trinken, Pünktlichkeit; gar nicht zum Kurs kommen, sich entschuldigen, Baby oder Kleinkind mitbringen, oder...)

  • Wir haben es mit dem laufenden Kurs recht locker gehalten. Manchmal kamen mit den Müttern auch Kleinkinder mit, die dann von uns auch Spielsachen für die Kurszeit bekamen.
  • Pünktlichkeit: Das erfordert viel Geduld. Essen und Trinken war nie Thema, da es auch nie vorkam. Wir vermeiden Langeweile durch kurzen Frontalunterricht und lassen darauf sofort in Kleingruppen dasselbe üben und auch differenziert ausbauen.
  • Lange Zeit ließen wir die Anwesenheit in Listen eintragen und sperrten bei Fehlen der Unterschrift. Dauernd wiesen wir zudem darauf hin: Wer hier bleiben und arbeiten will, muss zuerst die Sprache verstehen.

 

Geben Sie Hausaufgaben auf?

  • Nicht direkt. Sie würden wahrscheinlich in der ersten Zeit auch nicht gemacht.
  • Wir wiederholen immer wieder das Gelernte im Unterricht, besonders dann, wenn wir schon Sätze bilden können. Es gibt strebsame, lernfreudige Personen, aber auch weniger lernfreudige.
  • Mitt zunehmender Kursdauer sind auch kleine Hausaufgaben sinnvoll, z.B. Wörter lernen, einen kleinen Text auswendig lernen oder einen Pack der Lernkartei intensiv üben.

 

Laufen ihre Kurse auch in der Ferienzeit?

  • Ja, auch in der Ferienzeit halten wir die Kurse, auch wenn dann weniger Helfer und weniger Schüler da sind. Das ist eine gute Chance zum Wiederholen auch mit Hilfe der Lernkartei. Hier bietet sich auch der Vorteil, dass Familien einmal gemeinsam Deutsch lernen, weil die Kinder nicht zur Schule gehen.
  • Es bietet sich auch in den Ferien die Möglichkeit, dass Kinder den Erwachsenen ihre Schularbeit vorstellen und dass einmal mit den Schulbüchern der Kinder gearbeitet wird, z.B. auch Mathematik.
  • Eine gute Idee aus einem Helferkreis ist die sog. Schulvorbereitungswoche in den großen Ferien. Sie dient der Vorbereitung der Schulmaterialien (Schultüte, Mäppchen, Hefte...) und der Wiederholung des bisherigen Stoffs.

 

Wie wirkt sich der Ramadan aus?

  •  Es kamen einige Muslime nicht mehr regelmäßig. Wir haben auch mehrere Christen unter den Kursteilnehmern, so dass wir den DK genauso weiterführen wir vorher.

 

Inwieweit beziehen Sie in Ihre Arbeit das Internet ein?

  • Bisher hatten wir keine Möglichkeit, da es im Haus keinen IT-Zugang gibt. Wir hatten aber auch nicht das Gefühl, das IT bei der Erstorientierung zu brauchen. Viele kommen mit der IT –Arbeit auch nicht klar.
    Anfangs hatten wir gebrauchte PCs mit guten Lernprogrammen für die Kinder aufgestellt, damit sie üben können. Die PCs waren innerhalb weniger Wochen ziemlich ramponiert und unbrauchbar. Wer Zugang zu guten Grundschulprogrammen und PC hat, dem empfehlen wir das Lernprogramm Budenberg siehe www.budenberg.de
  • Als wertvoll erweist sich, wenn im Rahmen des Deutschkurses auch zwischendurch ein Computerraum einer Schule benutzt werden kann oder wenn in der Asylunterkunft ein PC-Zugang ermöglicht wird, ohne dass die Geräte in Gefahr sind.

 

Brauchen wir Namensschilder und Teilnehmerlisten?

  • Namensschilder sind, zumindest in der Anfangszeit, empfehlenswert, sowohl für Kursteilnehmer als auch für die Lehrer. Es empfiehlt sich auch, das Profilblatt "Das bin ich" im Workbook - Anhang mit einem Foto zu versehen (falls die Kursteilnehmer einverstanden sind, sich fotografieren zu lassen). Da Helferkreise nur ganz selten von den Behörden oder Hausvermietern Namenslisten erhalten, empfiehlt es sich, beim Sprachkurs Listen auszulegen, in die sich die Kursteilnehmer (freiwillig) eintragen: Name, Vorname, Alter, Herkunftsland, Muttersprache, Brückensprache...

 

Warum bieten Sie keine CD mit Hörbeispielen an?

  • Wir hatten bereits für die 1. und 2. Einheit eine CD mit den wichtigsten Redewendungen erstellt, haben das aber wieder eingestellt, weil die Kursteilnehmer keine Möglichkeiten hatten, in ihrer Freizeit die CD abzuhören. Ein stationärer CD-Player vor Ort hat sich leider nicht bewährt.
  • Die Bücher der Verlage zum Fach Deutsch als Zweitsprache, die wir nach unserem niederschwelligen Vorkurs empfehlen, bieten in der Regel eine CD mit Hörbeispielen an.

 

Wir haben ein Workbook gekauft. Dürfen wir es für unsere Kursteilnehmer kopieren ?

  • Nein. Hier verhält es sich wie mit anderen Unterrichtsmaterialien. Alle online angebotenen Materialien (Lehrerhandreichung, Zusatzblätter) dürfen Sie gerne kopieren. Insbesondere Ersteinrichtungen mit einer oft wechselnden Zahl an Kursteilnehmern, bieten wir die die Möglichkeit an, die Themen 1 und 2 auf unserer Webseite unter "Konzept" kostenlos herunterzuladen. Diese dürfen gerne auch vervielfältigt werden.

 

Gibt es Probleme zwischen Muslimen und Christen im Deutschkurs?

  • Wir haben von Spannungen und Auseinandersetzungen in einigen Unterkünften gehört. Bei uns gab es hier noch keine Probleme. Zu Beginn wurden zu einem Begegnungsabend alle Asylbewerber von der kath. Pfarrgemeinde ins Pfarrheim eingeladen.
  • Besonders interessant und wichtig war auch Thema Nr. 11 im Workbook, wo es um die Vorstellung der Religionen im Sprachkurs ging. Beachten Sie bitte hierzu auch die Zusatzinfos in der Lehrerhandreichung zum Thema 11.

 

Warum eignet sich die ABC-Liste besonders gut für den Sprachunterricht?

  • Für die bekannte Lerntrainerin Vera Birkenbihl sind ABC-Listen eines der erfolgreichsten Lernwerkzeuge (20 mögliche Varianten)! Eine ABC-Liste mit Erklärung finden Sie unter "Tipps"

Liefern Sie auch an den Buchhandel und gibt es einen Buchhandelsrabatt?

  •  Wir liefern sehr gerne auch an Buchhandlungen. Leider können wir jedoch bei Kleinbestellungen keinen Rabatt bzw. keine versandkostenfreie Lieferung ermöglichen.
    Seit der Übernahme des Werks durch den Auer-Verlag (ab 11_2015) gibt es für den Buchhandel die üblichen Bedingungen. Zudem haben alle Produkte eine ISBN-Nummer erhalten.

 

Wofür brauche ich die CD "Foliensatz digital"? Enthält sie andere Arbeitsblätter als das Workbook?

  • Die CD Deutschkurs für Asylbewerber  enthält alle Seiten des Workbooks und aller anderen Versionen, um diese im Unterricht per Beamer und Laptop visualisieren zu können. Es sind auf der CD keine weiteren Arbeitsblätter oder Audiodateien enthalten.
  • Für die Arbeit mit dem OHP empfehlen wir den Foliensatz. Der Vorteil mit den Folien besteht darin, dass diese auch gefärbt werden können und dass die Zeilen während des Unterrichts beschriftet werden können.

 

Haben Sie vor, ein Fortsetzungswerk anzubieten, z.B. Workbook II ?

Nachdem wir mit unserem DK fertig waren, haben wir einzelne Kapitel wiederholt und dabei ganz spezielle Grammatikübungen gemacht, z.B. alle Fragewörter mit einbezogen ( Thema 4 Haushalt: Was steht wo? Warum… Wie Wer… usw.) oder besonders die Zeiten geübt. Ideal zur permanenten Wiederholung ist dabei die Lernkartei, die seit 11_2015 angeboten wird.
Ganz schnellen und fleißigen Sprachschüler haben wir weiterführende DAZ Bücher der Verlage empfohlen, z.B. Linie 1 (Klett Verlag), die sie nun selbstständig oder in kleinen Teams bearbeiten.
Dazu machen wir aber keinen Unterricht, weil diese Bücher für zeitaufwendigere Sprachkurse auf höherem Niveau und für die Integrationskurse gedacht sind.
Viele Helferkreise wenden sich wieder neuen Gruppen zu, die dringend den Anfangskurs brauchen. Denn dafür haben wir ja auch das Thannhauser Modell entwickelt.
An eine Fortsetzung mit einem Workbook II ist deshalb nicht gedacht.
Noch ein Tipp: Asylbewerber, die mit unserem Sprackurs fertig sind und Zeit haben, können gerne auch als Helfer im Anfängerkurs mitwirken. Denn auch hier hören und sprechen sie die deutsche Sprache. Der Asylbewerber sollte jede Gelegenheit hierzu nützen. Denn die (deutsche) Sprache ist der Schlüssel zur Integration und auch die unbedingte Voraussetzung, hier einen Beruf zu erlernen.


Ist der Deutschkurs auch für Kinder geeignet?

Zunächst haben wir den Deutschkurs für unsere Asylbewerber vor Ort erstellt und dort im Unterricht ausprobiert.
Bereits damals waren auch Kinder und Jugendliche dabei. Die meisten Themen und Arbeitsblätter sind auch für Kinder und vor allem für Jugendliche geeignet. Einige Themen überfordern natürlich noch die Kinder, z.B. Thema 11.1 und 11.2 Behörden und Asylverfahren (S.36), ebenso im Anhang die Seiten 41 - 44 "Ich arbeite als..."
Ansonsten haben wir recht positive Rückmeldungen aus Schulen über den Einsatz erhalten, vor allem auch wegen der Zielsetzung "Vermittlung einfacher Sprachkenntnisse und Erstorientierung" bezogen auf die Zielgruppe Asylbewerber und Flüchtlingskinder.
Sehr gut kommt in den Schulen die begleitende Lernkartei an, mit deren Hilfe die Schüler selbstständig oder in Partner- und Gruppenarbeit die einzelnen Themen üben können.
Die Lernkartei ist ein ideales Arbeitsmittel zur permanenten Wiederholung, zur Differenzierung und auch zum Arbeitswechsel im Deutschkurs für Asylbewerber und auch im Unterricht für Flüchtlingskinder. Sie orientiert sich exakt an den Themen und Formulierungen des Arbeitshefts. Weitere Infos hierzu auch in der Lehrerhandreichung zur Lernkartei.